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Wandern

Wegweiser bei der Alpe

Hier gibt es einige Wandervorschläge, die von Zeit zu Zeit erweitert werden. Es gibt viele Tourenmöglichkeiten in direkter Umgebung in allen Schwierigkeitsgraden.

Die Wanderungen dauern ca. 5-7 Stunden mit Pause und sind als Rundwege gehbar. Nagle uns niemand auf die Zeiten fest – die sind nicht genau abgestoppt und Pausen macht jeder wie er will – aber alle Touren sind bequem an einem Tag zu schaffen. Wer noch interessante Touren gemacht hat, der schickt bitte eine Mail (vielen Dank im voraus) – es gibt ja noch tausende herrliche Wandermöglichkeiten hier.

Tipps zum Bergwandern

Waldspielplatz – Für die Kleinsten
In 5 km Entfernung zum Familienhaus liegt ein schöner Abenteuerspielplatz im Wald – mit langer Rutsche, etc und sogar einem Spielbach. Die Anfahrt sind 4 km mit dem Auto und dann noch ca. 1,5km zu Fuß auf Teerstraße. Das Auto am Parkplatz ‚Großer Wald‘ an der Staatsstraße Richtung Wertach 1km nach der Kreuzung Brosis-Ellegg abstellen (kurz vorher ist eine Bushaltestelle). Dann zu Fuß den auf den Teer aufgemalten Pfoten folgen (Infotafeln). An der zweiten Teerkreuzung gehts rechts zum Spielplatz (weißen Pfoten auf dem Teer folgen).

Fahrweg zu den Kölle-Alpen am Grünten. Um in das Gebiet Hintere Köllealpe (Sattelhütte, bewirtet) oder vordere Köllealpe und Alpe Burgerschläg (bewirtet) zu fahren muss vorher am Automat in Kranzegg (an der Bäckerei) ein Ticket gelöst werden (4 Euro).

Die Mautstraße zur Schnitzlertal-Alpe (Wertacher Hörnle) benötigt eine Fahrgenehmigung, die in Wertach („Lotto-Stadtler“ oder „Beim Brunnenmacher“) für 5 Euro zu haben ist.

Rottachberg (Falkenstein 1116 m) 1-4h
die schnellste Möglichkeit ein Gipfelerlebnis zu erhalten. Der Falkenstein mit seinen 1116 m Höhe klingt etwas unspektakulär – ist aber ein ‚echter‘ Berg mit Gipfelkreuz und 300m Steilabfall und echten Nagelfluh-Felsen. Weil das Gipfelplateau mit einem Eisengeländer gesichert ist, kommen auch Kinder in den Genuss der tollen Aussicht auf Kempten, Illertal und Nagelfluhkette. Ab dem Wanderparkplatz Hinterberg (Straße von Rettenberg kommend) sind es gerade mal eine halbe Stunde Aufstieg durch Wiesen und den Wald am Kamm. Die Abzweigung des Pfades an der ersten Weggabelung darf nicht verpasst werden.
Ein schöner Weg startet ab Rettenberg über die Gebradshöhe mit dem Pavillon und herrlicher Sicht auf die Allgäuer Alpen. Von hier aus führen 2 Wege parallel zum Falkenstein (Rottachberg) und es sind Rundwege möglich (bis 4 Std.).

Grünten (Übelhorn 1738 m) von Norden – 4-5h
der kürzeste/komfortabelste Weg verläuft ab der Kammeregg-Alpe (bewirtschaftet). Bis hierher kann mit dem Auto gefahren werden (unterhalb Kranzegg über den Steinbruch). Dann geht es auf breitem Weg zur Grüntenalpe (oder Grüntenhütte – nicht verwechseln mit Grüntenhaus auf der anderen Seite des Berges). Dann auf dem Grat zum Gipfel (zum Schluss leicht felsig). Zurück führt ab der Quelle (unterhalb Gipfellift am Grat) ein Wander-Weg durch den Wald.

Grünten (Übelhorn 1738 m) von Süden – 6h
Ab Gasthof Alpenblick (Burgberg) mit Parkplatz gehts zunächst auf der Teerstraße ca. 2km bis zum Wegweiser ‚Grünten‘ an der Kehr-Alpe. Dann sehr steiler Wanderweg bis unterhalb des Fernsehturms. Entweder direkt zum Fernsehturm oder mit Abstecher -über Grüntenhaus- zum Gipfel (Jägerdenkmal).
Bergab gibt es einen Alternativweg zunächst Richtung Ost zur Bergstation Gipfellift und hier Richtung Süden abbiegen (kein Wegweiser) und über die Zweifelgehren-Alpe zum Aufstiegsweg zurück. Oder zum Grüntenhaus und sehr steil abwärts zur Fahrstraße Alpenblick-Burgberg.

Grünten von Osten – ca.6h (zügig 4h)
Das ist von der Alpe aus der direkteste und am wenigsten steile Weg. Start ist auf dem Parkplatz ‚Großer Wald‘ (wie Waldspielplatz). Auf zunächst Teerstraße gehts entweder über Alpe Metzeberg und Burgerschläg oder Waldspielplatz zur ‚vorderen Kölle Alpe‘ (Mautstraße). Von dort durch den Wald zur Grüntenalpe und von dort zum Gipfel.
(Grüntenalpe=Grüntenhütte – !das Grüntenhaus liegt auf der anderen Bergseite)
Ein schöner Alternativweg mit weniger Teer:
Vom Parkplatz an der ersten Teerkreuzung rechts Richtung Alpe Metzeberg – Bei Abzweigung Burgerschläg noch geradeaus halten und die nächste Abzweigung links auf Kiesweg steil bergauf. Immer Hauptweg folgen – oben im Wald zweigen zwei Pfade links ab, die zum Wanderweg zur Grüntenalpe führen (Markierung weisser Punkt mit rotem Ring).
Noch ein schöner Weg:
Vom Parkplatz ‚Großer Wald‘ zunächst zur Sattelhütte (hintere Kölle) (Mautstraße) und hier links weiter. Der Weg führt am Fuß des Herzlesstein/ Gigglstein zur Alpe Roßberg. Von hier hoch zur Grüntenhütte oder weiter zur Oberen Schwand-Alpe und zum Grüntenhaus. Dauert etwas länger, bietet aber herrliche Aussicht.

Blick von der Kreuzelspitz zum Daumen

Burgberger Hörnle (auch Kreuzelspitz) 1496m- Alpenblick
Schöner aber steiler Wanderpfad. Start ist an der Straße Burgberg-Alpenblick. Irgendwo an der Straße parken – es gibt mehrere Aufstiegswege, die alle zusammenführen. Auf halbem Weg zum Grüntenhaus zweigt an einer Spitzkuve ein unbeschilderter aber markierter Pfad nach links ab (Abschneider verpassen den!). Sehr steil und schmal geht der Pfad zum Gipfel mit natürlich hervorragender Sicht aufs Illertal. Ab dem Gipfel führt ein kurzer, seilgesicherter Klettersteig und dann ein bequemer Wanderweg zum Aufstiegsweg Burgberg-Grüntenhaus zurück. Die unbeschilderte Wegeeinmündung liegt am Waldrand bei einem Weidedurchgang.

Starzlachklamm-Alpenblick – 2-3h
Ein Rundweg führt durch die Klamm und dann links halten und bergwärts zu einem schönen Felsüberhang und weiter zum Gasthof Alpenblick oberhalb Burgbergs. Abwärts zunächst die Teerstraße nach Burgberg (nur 300m) und dann links den ‚Nothaldeweg‘ zurück zum Klammeinstieg benutzen. Die Klamm kostet Eintritt, das lohnt sich aber. Parken entweder an der Klamm (ab Burgberg enge Zufahrt zum Ort Winkel) oder beim Alpenblick.
Neuerdings ist auch der Weg auf der gegenüberliegenden Bachseite am Klammende zurück nach Winkel wieder begehbar.

Wertacher Hörnle – 1695 m (Rundweg von Unterjoch) – 7h
Das Wertacher Hörnle sieht unspektakulär aus, bietet aber einen grandiosen Rundblick. Der Start dieser Rundtour ist in Obergschwend bei Unterjoch. Von hier führt ein markierter Wanderweg zum Gipfel. Weiter gehts am Grat in Richtung Westen abwärts zum Aufstieg des Spiesers (sehr steil). über den Höhenrücken und den europäischen Fernwanderweg zurück zum Tal. Der Abstieg ist sehr sumpfig (Bohlenwege) und bei Nässe sehr glatt.

* Ein weiterer Aufstieg zum Wertacher Hörnle führt zunächst über die Mautstraße vom Parkplatz ‚Großer Wald‘ aus Richtung Waldspielplatz und zweigt dann von der Teerstraße rechts ab (Wegweiser) über die Schnitzlertal-Alpe zum Gipfel. (Übrigens führt die Teerstraße parallel bis zur Schnitzlertalalpe » Maut).

Reuterwanne -1541 m – 5h
Ein toller Aussichtsberg.
Eine Aufstiegsvariante beginnt in Vorderreute (Wanderparkplatz). Durch den Ort – zuerst rechts halten und dann links steil und steinig aufwärts. In einer Art ‚Bachbett‘ gehts zum Kamm und dann links im großen Bogen am Kamm entlang (immer noch steil) zum grasbewachsenen Gipfel. Wer zusätzliches ‚Rauf und Runter‘ scheut muss auf gleichem Weg zurück. Sonst ist der Abstieg zur unteren Reuterwanne-Alpe und Wiederaufstieg zum Kamm über Vorderreute möglich
Mit dem Auto ist eine Zufahrt zum Alpengasthof Reuterwanne möglich (Maut am Ziel). Von dort Aufstieg über untere Reuterwanne-Alpe. Auch von Jungholz aus ist der Aufstieg möglich. Viele Alpwege in diesem Gebiet sind neu angelegt – Wandernde mit älteren Karten dürfen darum flexibel sein.

Der Zinken

Sorgschrofen -1638 m –Zinken -1613m (Steinerberg bei Jungholz) – 5h
Ein Berg im Panorama des Familienhauses. Kurze Anfahrt über Wertach nach Jungholz. Der Aufstieg erfolgt an den Liften entlang bis zu den Felsen. Unterhalb des Felsens führt ein Pfad teilweise im Geröll und felsig steil zum Gipfel. Schöner Rundblick zum Tannheimer Tal, Aggenstein und Alpenvorland. Zurück führt ein Weg über die Älpele-Alp und mögliche Abstecher über die Sorg-Alpen.
Vom Sorgschrofen zum zweiten Gipfel des Steinerberges, dem Zinken, führt ein Kletterpfad am Kamm entlang (rote Markierung und teilweise Stahlseile zur Sicherung). Ansonsten ist der Zinken von Unterjoch (Süden) aus zu erreichen.
Eine schöne Rundwanderung (für Trittsichere mit Kletterambitionen) führt von Unterjoch über Zinken – Sorgschrofen – ÄlpeleAlp zurück nach Unterjoch. Gleich unterhalb des Zinken-Gipfels ist eine schmale, sehr hohe Felsspalte (teilweise <0,5m). Durchzwängen oder unterhalb des Felsens umgehen (neuer Wegweiser).

Blick ins Tannheimer Tal

Iseler – 1876 m – von Oberjoch aus – 6h
In Oberjoch Richtung Tannheim und an den Grenzwiesliften parken. Den Talweg nach Westen weiter Richtung Kühgundrücken benutzen. Über den Kühgundrücken führt eine Gratwanderung zum Iseler mit herrlicher Aussicht. zum Abstieg vom Grat. Dann über die vordere Wiedhag-Alpe am Hang entlang zur hinteren Wiedhag-Alpe und weiter ins Tal. Hier sind im Zuge des Bergbahnbaus neue Wanderwege angelegt worden – also nicht verzweifeln wenn die Karte nicht passt… Das Gelände ist ja sehr übersichtlich.

Der untere Gaisalpsee

Gaisalpsee – 1686 m – (von Reichenbach über Gaisalpe) – 5h
Auf der Nebenstraße von Sonthofen Richtung Oberstdorf liegt vor Reichenbach ein Wanderparkplatz. Von hier gibts drei Wege zur Gaisalpe unterhalb des Rubihorns. Der normale Weg führt bequem durch den Wald und bietet zeitweilig Aussicht übers Illertal. Der Tobelweg (nicht bei Nässe!) führt in einer klammartigen Schlucht bergan – sehr zu empfehlen, aber Rutschgefahr!. Ein dritter Weg führt über eine Nordschleife von der Gaisalpe nach Reichenbach (von unten nicht leicht zu finden). Direkt unterhalb der Gaisalpe beim Abstieg nach rechts und dann nach einigen Kilometern bergabwärts nach Reichenbach über die ’schöne Aussicht‘. Von der Gaisalpe führt ein Weg (felsig -viel Wasser) zum unteren Gaisalpsee. Und von dort führen Wanderwege weiter zum Rubihorn (rechts) oder oberen Gaisalpsee/Nebelhorn links.
Kurze Rundwege sind vom unteren Gaisalpsee aus nicht möglich aber mit etwas Kletterei kann man über oberen Gaisalpsee-Gaisfuß-Gaisalphorn-Rubihorn zurück zum unteren Gaisalpsee. Keine Ahnung wie lange das dauert – zwischen Gaisfuß und Gaisalphorn führt ein Klettersteig! (nicht verwechseln mit dem Geißhorn 2249m am Vilsalpsee – Tannheimer Tal)

Blick vom Entschenrücken zum Rubihorn

Rubihorn – 1957 m – und Gaisalpe ab Oberstdorf – 8h
Sehr lange aber lohnenswerte Wanderung. Parken an der Nebelhornbahn in Oberstdorf. Wer will kann bis zur 1. Station (Seealpe) fahren. Aber der Weg durch den Tobel ist sehr sehenswert. Direkt unterhalb der Seealpe (am Waldende) startet der Pfad zum Rubihorn – natürlich nicht ausgeschildert aber es gibt nur einen Weg der hier abzweigt. Steil bergan zum Grat mit Blick auf den Gaisalpsee. Von hier gehts einen Abstecher zum Gipfel des Rubihorns (Blick auf Brosis-Ellegg möglich!). Dann vom Grat aus abwärts zum unteren Gaisalpsee und weiter zur Gaisalpe. Von hier aus den Wallrafweg nach Oberstdorf zurück. Das zieht sich etwas durch den Wald aber ist sehr flach und schnell zu laufen. Eine lange aber sehr empfehlenswerte Rundwanderung. (gestartet ab Mittag und bei Sonnenuntergang zurück).
Bei Touren unter Nutzung der Nebelhornbahn bitte bedenken, dass diese sehr früh am Nachmittag den Betrieb einstellt und zu Stoßzeiten sehr lange Wartezeiten sind.

Entschenkopf – 2043 m – ab Gaisalpe (zieht sich)
Von Reichenbach zur Gaisalpe und links weiter Richtung Schnippenkopf/Entschenkopf. Auf dem Sattel biegt ein Pfad nach rechts zum Gipfel des Entschenkopfs ab (trittsicher und schwindelfrei). Vom Gipfel natürlich wieder herrliche Rundumsicht (auch nach Brosis-Ellegg). Dem Grat folgend (kurze Kletterei) gehts im großen Bogen herab zum oberen Gaisalpsee und weiter zum unteren Gaisalpsee und der Gaisalpe. Bei guter Fernsicht ist diese Tour unbedingt empfehlenswert!

Aggenstein 1987m (imposantester Berg im Panorama des Familienhauses) – 8h
Dieser Wandervorschlag erfordert leider 2 Autos, weil eines am Abstiegsort abgestellt werden muss – sonst ist nochmal gut eine Stunde Fußweg nötig. Start ist am Parkplatz in Grän-Enge an der Straße Pfronten-Tannheim. Das zweite Auto sollte an der Fallmühle (näher Pfronten) etwas talaufwärts oberhalb der Brücke abgestellt sein.
Von Enge aus den Wanderweg Aggenstein einschlagen. Ab dem Grat unterhalb des Gipfels führt ein Weg über Geröll mit einem Seil zur Führung weiter zum Gipfel. Der Weg ist sehr steil aber Geübte brauchen das Seil nicht. Am Gipfel ist einer der besten Ausblicke (Alpenvorland – Tannheimer Berge – Allgäuer Alpen – Zugspitze – und natürlich Ellegghöhe). Zurück zum Grat und weiter herunter zur Gipfelstation Breitenbergbahn (Sessellift von Pfronten)und wieder aufwärts zum Breitenberg mit bewirtschafteter Gipfelhütte (Ostler-Hütte). Von hier dem Grat des Breitenberges folgend und Abstieg zum Tal. Der Weg führt bergab zur Straße oberhalb der Fallmühle (wo ja das zweite Auto stehen sollte). Bitte viel Zeit nehmen für die wundervollen Ausblicke…
Der Aufstieg ist kürzer über die Breitenberg-Sesselbahn ab Pfronten möglich.

am Litnisschrofen

Krinnenspitze – 2000 m – Tannheimer Tal (0,5 h Anfahrt + halber Tag mit Sessellift)
Ab Nesselwängle/Sessellift Krinnenalpe – Abstecher Litnisschrofen (Geübte)
Von der Talstation mit Sessellift oder zu Fuß zur Grinnenalpe. Rechts halten, dann kommt nach 0,5 km der Abzweig des Alpenrosensteiges nach links und steil bergan zunächst zum Grat und weiter zum Gipfel. (Der Alpenrosenweg führt auf großerem Bogen zur Nesselwängler Ödenalpe).
Am Gipfel gibts 4 Abstiegsmöglichkeiten:
– gleicher Weg zurück (nicht empfehlenswert),
– den Alpenrosenweg (steil über Grasmatten zur Nesselwängler Ödenalpe),
– südlich zur Gräner Ödenalpe (weiter aber weniger steil)
– oder den Enziansteig östlich um den Berg (noch nicht gelaufen).
Diese Bergtour ist gut mit Kindern möglich. Bitte bedenken, dass der Sessellift Mittagspause zelebriert und um 16.30 schließt.
Wer über die Gräner Ödenalpe geht und geübt ist, kann noch den Litnisschrofen besteigen/erklettern (besser 2h mehr einplanen um den Gipfel genießen zu können).

Blick zum Geishorn und Rauhorn

Geishorn von Vilsalpsee – 2249 m – 6h
Wundervoller Aussichtsberg mit Blick auf Wertach und natürlich unzählige Gipfel.
Start vom Parkplatz Vilsalpsee. Zunächst gehts am See entlang zur Vilsalpe und von dort den steilen Anstieg zum Sattel zwischen Geishorn und Rauhhorn hinauf. Oben nach rechts zum Gipfel des Geishorns. Kurz unterhalb des Gipfels führt ein Pfad über Geröll oder Schnee abschüssig zur Rückseite der Berges und wieder zurück zum Vilsalpsee.
ca. 20 km Anfahrt über Unterjoch / Tannheimer Tal. Die Strecke Tannheim-Vilsalpsee ist von 10:00 bis 17:00 für KfZ gesperrt. Es fahren Busse Pferdekutschen und eine Straßeneisenbahn. Wer vor 10:00 am See ist kann dort für 6 Euro parken. Fahrräder dürfen natürlich fahren.
Mit dem Fahrrad sind es ca. 2 Stunden (ohne Pause) ab Brosis-Ellegg bis zum Vilsalpsee.

Einstein überm Tannheimer Tal – 1866 m

Schönkahler

Schönkahler überm Tannheimer Tal – 1688 m

Fellhorn – 2037 m –
Ab Oberstdorf/Faistenoy – Seilbahn/Talstation – Abstecher zur Kanzelwand möglich- Die Seilbahnen Fellhornbahn, Kanzelwandbahn und Söllereckbahn erschließen hier alle denkbaren Streckenkombinationen.
Aber auch ohne Bahn ist der Aufstieg zum ‚Blumenberg‘ empfehlenswert. Wenn mann sich nicht am Liftbau und Trubel stört, sondern die reichhaltige Pflanzenwelt genießt.

Nebelhorn – 2224 m –

Riedberger Horn – 1786 m –
Ab Grasgehren/Riedbergpass 1447 – Rundwanderung im übersichtlichen Gelände.
Vom Parkplatz aus ist westlich am Hang ein Schilift zu erkennen – hier fuehrt ein Pfad links vom Lift durch den Wald auf Treppen steil bergan und weiter rechts auf dem Grat zum Gipfel. Der Abstieg ist dann auf dem gut ausgebauten Wanderweg möglich.

Kleinwalsertal: Walmendinger Horn – 1990 m – 6h
Ab der Talstation führt ein Wanderweg zur Gipfelstation und zum Gipfel. Sehr schöne Aussicht (Rundblick) zu den Allgäuer Alpen – Widderstein – Ifen – Säntis. Bergab schöner Weg Richtung Baad und im unteren Bereich den Kleinwalsertal-Höhenweg zurück zur Talstation. Vorteil ist hier, dass bei schlechtem Wetter oder Zeitnot die Walmendingerhornbahn zur Verfügung steht.
ca. 50 km Anfahrt ins Kleinwalsertal.

Gipfel des Ifen
am Gottesackerplateau

Kleinwalsertal: Ifen – 2230 m – Gottesacker …h
Ein ‚muss‘ für alle Bergfans: der charakteristische Ifen und das grandiose Gottesackerplateau. Zu erreichen übers Schwarzwassertal (Nebental vom Kleinwalsertal). Mit Auto/Bus zur Auenhütte/Ifenbahn und zum Zeitsparen mit Sessellift zur Ifen-Hütte. Dann gehts über Wiesen und Geröll (links) zur Ostflanke und einen gut ausgebauten Aufstieg zum Gipfelplateau und dann weiter ansteigend zum Ifen-Gipfel.
Dann entweder felsiger Abstieg zum Schwarzwassertal (Plateauüberquerung) oder wieder zurück den Aufstieg und zum Hahnenköpfle (2154m) weiter, das über dem Gottesackerplateau thront. Wer Zeit hat schaut noch kurz um die Ecke (Richtung Nordwest) mit Sicht zur Nordflanke des Ifen.
Vom Hahnenköpfle-Gipfel startet ein mit roten Punkten markierter Pfad direkt in die zerfurchte Wildnis des Gottesackerplateaus, dessen Atmosphäre kaum beschreibbar ist – unbedingt anschauen! – und unbedingt auf den Weg achten! Die herrlichen blumengefüllten Felsspalten sind metertief. Die roten Punkte führen wieder zum festen Boden unter den Füßen (viel Zeit einplanen zum Schauen, Aufpassen und Wegsuchen). Und bei Nebel unbedingt unterlassen!
Weiter auf dem Weg zurück zur Liftstation oder bei viel Zeit und Genussfreude links halten auf dem Weg durch die unzähligen Schwellen des Plateaus bis zur nicht mehr existierenden Gottesackeralpe. Hier gehts runter über Jagdhütte mit prähistorischem Unterstand nach Wäldle im unteren Schwarzwassertal (oder wer ganz früh auf den Beinen war kann sogar noch über die Oberen Gottesackerwände zur Mahdtal-Alpe und zum Mahdtal-Haus im Tal).


der Ponten mit Blick zum Aggenstein

der Blick von der Alpe zu den Tannheimer Bergen

die Höfats – der Allgäuer Berg